Apfelernte von der Hotelterasse

Eindrucksvolle Berge, Wein und Obst gehören zu den ersten Gedanken, sobald der Name "Südtirol" fällt -und das, obwohl alle drei nur ganz selten gemeinsam auftreten: Im Grödental fehlt der Wein und auch Obst wird hier nur für den Eigenbedarf gezogen; in noch höheren Alpentälern sind die Gipfel ganz allein. Manche privilegierten Lagen aber vereinen alle Reize. Algund liegt in direkter Nachbarschaft Merans und ist dennoch ein Dorf geblieben. Am Talboden stehen die Apfelbäume dicht an dicht, die Hänge sind mit Rebstöcken bepflanzt und wachsen sich schließlich zu den Flanken ernsthafter - wenngleich nicht ausnehmend schroffer - Berge aus. Ein facettenreicher Platz also.

Am Schnittpunkt der Landschaft

An der Nahtstelle dieser Landschaft, wo am langsam steiler werdenden Sonnenhang der Obst- in den Weinbau übergeht, liegt der Ortsteil "Dorf": Malerisch gruppieren sich hier die Häuser um die alte Pfarrkirche, deren Turm zum oberhalb liegenden Schloss Tirol hinaufzugrüßen scheint. Eines dieser Häuser ist das Rosenhotel Maria Theresia, das sich durch mediterrane Architektur ein wenig von der Umgebung abhebt und aus der zu seinen Füßen liegenden Apfelplantage wächst. Die Wirtsfamilie Kuen hat die ehemals enge Pension zu einem großzügigen Hotel ausgebaut, das sich im vergangenen Frühjahr seinen Gästen in völlig neuem Glanz öffnete.

Abend im Rosenhotel

Urlaub ohne Hektik

In das Rosenhotel verfährt man sich nicht - keine Durchzugsstraße zerschneidet Algund Dorf, keine mondänen Geschäfte locken wie im städtischen Meran Menschenmassen und Verkehr in den Ort. Hier darf eine jahrhundertealte Natur- und Kulturlandschaft noch für sich sprechen, die traditionelle südtiroler Gastlichkeit sich in einem modernen Familienbetrieb genussvoll entfalten. Der Gast des Rosenhotels Maria Theresia kann von der Terrasse am Pool aus den Obstbauern bei der Apfelernte direkt vor dem Haus zusehen und auch im Herbst noch Temperaturen genießen, die nördlich der Alpen längst meteorologische Geschichte sind.

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