Diashow in Überblendtechnik
Dauer 1:10

Als begeisterter Alpinist war die Besteigung eines Gipfels der 'Weltberge' immer schon ein Traum für mich.
Im Februar 2001 habe ich ihn mir gemeinsam mit meinem langjährigen Freund und Seilgefährten Thomas Petraschek erfüllt.
Der Cerro Aconcagua (6962m) in Argentinien war unser Ziel, und zwar nicht über den meist überlaufenen Normalweg, sondern über die (anspruchsvollere) 'Direkte Polenroute'.
Vier Wochen Südamerika, davon drei am Berg unterwegs.
Zunächst südamerikanisches Flair in den Städten Santiago de Chile und Mendoza, dann traumhafte Ruhe und Abgeschiedenheit am 60 Kilometer langen Zustieg durch das Quebrada de las Vacas zum Basislager.
Viel Gepäck macht uns zu schaffen, wir schleppen schwer, auf unserer Stirn war wohl schon 'Ich bin ein Muli' zu sehen (Nach dem Motto: "Selber tragen ist am billigsten..."). Ein paar Tage Pause im Basislager, zum Anpassen an die große Höhe.
Und dann geht's weiter hinauf:
Etappenweise schleppen wir Ausrüstung in Lager 1, teilweise mühsam über mit Schutt und Penitentes ('Büßereis') bedeckte Hänge.
Wir verbringen eine sturmumtoste Nacht auf 5000 Meter Höhe, ein Tag Zwangspause wegen des Sturms.
Auf knapp 6000m errichten wir Lager 2, von wo wir die lange, anstrengende Gipfeletappe über die steile Nordostflanke starten...

Sei dabei auf unserem Weg nach oben, laß sich von Bildern einer wunderbaren Bergwelt verzaubern - erlebe mit mir die Faszination Bergsteigen!



CERRO ACONCAGUA - Auf den höchsten Gipfel Südamerikas